Heizung tauschen in Hamm 2026: GEG, Wärmepumpe und bis zu 70 Prozent KfW-Förderung
Das GEG macht den Heizungstausch für viele Eigentümer in Hamm zur Pflicht. Erfahre, welche Fristen gelten, wie Wärmepumpen funktionieren und wie du bis zu 70 Prozent Förderung erhältst.
Heizung tauschen in Hamm 2026: GEG, Wärmepumpe und bis zu 70 Prozent KfW-Förderung
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) stellt Eigentümer in Hamm vor neue Herausforderungen: Wer seine alte Öl- oder Gasheizung ersetzen muss, steht vor der Frage nach der passenden Heizungstechnologie und den Kosten. Die gute Nachricht: Der Staat fördert den Umstieg auf erneuerbare Energien mit bis zu 70 Prozent der Investitionskosten. Dieser Ratgeber erklärt, welche Fristen gelten, welche Heizungssysteme sich für Hammer Immobilien eignen und wie du die maximale Förderung erhältst.
Was das Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Hamm bedeutet
Seit Januar 2024 ist das novellierte GEG in Kraft. Für Hamm als Großstadt mit über 180.000 Einwohnern gelten besondere Übergangsfristen.
Zeitplan für den Heizungstausch in Hamm
Die Stadt Hamm muss bis zum 30. Juni 2026 eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Ab dem 30. Juni 2028, also zwei Jahre nach Vorliegen der Wärmeplanung, müssen neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Bestandsheizungen darfst du weiterbetreiben, solange sie funktionsfähig sind. Bei irreparablen Defekten gelten Übergangsfristen und Härtefallregelungen.
Die kommunale Wärmeplanung wird zeigen, in welchen Stadtteilen Fernwärme, Wasserstoffnetze oder dezentrale Lösungen vorgesehen sind. Besonders in Hamm-Mitte und Heessen könnte der Ausbau der Fernwärme eine Rolle spielen, während in ländlicheren Stadtteilen wie Rhynern oder Uentrop eher dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen infrage kommen.
Wann du jetzt schon handeln solltest
Auch wenn deine Heizung noch funktioniert, kann ein frühzeitiger Austausch sinnvoll sein. Ist deine Heizung älter als 20 Jahre, steigt das Ausfallrisiko. Die aktuellen Fördersätze sind attraktiv, künftige Änderungen sind möglich. Je näher die Frist rückt, desto ausgelasteter sind Fachbetriebe. Außerdem senken moderne Heizungen deine laufenden Energiekosten deutlich.
Heizungsoptionen für Hammer Immobilien
Wärmepumpen: Die häufigste Lösung
Wärmepumpen entziehen der Umwelt (Luft, Erdreich oder Grundwasser) Wärme und heben diese auf ein höheres Temperaturniveau. Sie arbeiten mit Strom, nutzen aber hauptsächlich kostenlose Umweltenergie.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Diese Variante eignet sich für nahezu alle Gebäudetypen. Die Investition liegt bei 20.000 bis 35.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Du benötigst keine Genehmigung, die Installation ist einfach. Allerdings sinkt die Effizienz bei sehr niedrigen Temperaturen. Besonders geeignet ist diese Lösung in Neubauten und gut gedämmten Bestandsgebäuden in allen Hammer Stadtteilen.
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)
Für diese Variante brauchst du ein Grundstück mit ausreichend Fläche. Die Investition beträgt 30.000 bis 45.000 Euro mit Erdkollektoren oder Tiefenbohrung. Du profitierst von höchster Effizienz und konstanter Leistung. Die Anschaffungskosten sind allerdings höher, und du benötigst eine wasserrechtliche Genehmigung. Besonders geeignet ist diese Lösung in Stadtteilen mit größeren Grundstücken wie Pelkum, Berge oder Westtünnen.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser)
Diese Variante funktioniert nur auf Grundstücken mit geeignetem Grundwasser. Die Investition liegt bei 35.000 bis 50.000 Euro. Die Effizienz ist sehr hoch, allerdings benötigst du eine wasserrechtliche Genehmigung, und nicht überall ist diese Lösung möglich. Besonders geeignet ist sie in Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel, zum Beispiel in Lippenähe.
Hybridheizungen: Kombination aus Alt und Neu
Eine Hybridheizung kombiniert eine bestehende Gas- oder Ölheizung mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie. Der erneuerbare Anteil übernimmt die Grundlast, die konventionelle Heizung springt nur bei Spitzenlast ein.
Die Investition liegt bei 15.000 bis 30.000 Euro zusätzlich zur bestehenden Heizung. Der Vorteil: Du kannst schrittweise umstellen und die Anfangsinvestition ist geringer. Langfristig zahlst du allerdings höhere Betriebskosten durch fossile Brennstoffe.
Fernwärme: Wo verfügbar?
In Hamm gibt es bereits Fernwärmenetze, vor allem in zentralen Lagen. Die kommunale Wärmeplanung wird zeigen, wo ein Ausbau geplant ist.
Die Investition für Hausanschluss und Übergabestation beträgt 8.000 bis 15.000 Euro. Du benötigst keinen eigenen Heizkessel und hast geringen Wartungsaufwand. Allerdings bist du vom Versorger abhängig, und nicht überall ist Fernwärme verfügbar.
Pelletheizungen und Holzheizungen
Biomasseheizungen erfüllen die GEG-Anforderungen, sind aber in dicht bebauten Gebieten wegen Feinstaub-Emissionen kritisch zu sehen.
Die Investition liegt bei 20.000 bis 30.000 Euro. Du nutzt nachwachsende Rohstoffe, benötigst aber Lagerfläche. Der Wartungsaufwand ist höher, und es entstehen Emissionen.
Bis zu 70 Prozent KfW-Förderung: So funktioniert's
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet attraktive Zuschüsse für den Heizungstausch. Die Förderung wird über die KfW abgewickelt.
Förderbausteine im Überblick
Die Grundförderung beträgt 30 Prozent für alle förderfähigen Heizungen (Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solarthermie, Anschluss an Wärmenetze).
Zusätzlich gibt es einen Geschwindigkeitsbonus von 20 Prozent beim Austausch funktionsfähiger Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizungen oder beim Austausch von Gas-Etagenheizungen, die mindestens 20 Jahre alt sind.
Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 40.000 Euro erhalten einen Einkommensbonus von 30 Prozent.
Für besonders effiziente Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel und einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5 gibt es einen Effizienzbonus von 5 Prozent.
Die Boni sind kombinierbar, maximal jedoch 70 Prozent. Die förderfähigen Kosten liegen bei maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit, der maximale Zuschuss bei 21.000 Euro pro Wohneinheit.
Rechenbeispiel für ein Einfamilienhaus in Hamm
Familie Müller aus Bockum-Hövel tauscht ihre 25 Jahre alte Gasheizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Investitionskosten betragen 28.000 Euro.
Sie erhalten 8.400 Euro Grundförderung (30 Prozent), 5.600 Euro Geschwindigkeitsbonus (20 Prozent) und 8.400 Euro Einkommensbonus (30 Prozent, bei einem Einkommen von 35.000 Euro). Das ergibt eine Gesamtförderung von 22.400 Euro (80 Prozent).
Da die maximale Förderung bei 70 Prozent gedeckelt ist, erhält Familie Müller tatsächlich 19.600 Euro (70 Prozent). Der Eigenanteil beträgt 8.400 Euro.
So beantragst du die Förderung
Beauftrage zunächst optional, aber empfohlen, einen Energieberater. Hole ein Angebot von einem Fachbetrieb ein. Stelle den Förderantrag bei der KfW, und zwar vor der Auftragsvergabe. Warte die Förderzusage ab. Erteile dann den Auftrag und lass die Heizung einbauen. Reiche den Verwendungsnachweis ein. Anschließend erfolgt die Auszahlung der Förderung.
Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Nur die Beauftragung eines Energieberaters und die Planung sind vorher erlaubt.
Besonderheiten für verschiedene Hammer Stadtteile
Altbau in Hamm-Mitte und Bad Hamm
In Hamm-Mitte und Bad Hamm finden sich viele denkmalgeschützte Altbauten. Wärmepumpen benötigen oft niedrige Vorlauftemperaturen (unter 55°C). Prüfe, ob deine Heizkörper ausreichend dimensioniert sind. Eventuell sind zusätzliche Dämmmaßnahmen oder größere Heizkörper nötig. Bei Denkmalschutz musst du dich mit der Unteren Denkmalbehörde abstimmen.
Einfamilienhäuser in Rhynern und Pelkum
In Stadtteilen mit Einfamilienhäusern und größeren Grundstücken wie Rhynern oder Pelkum bieten sich besonders Erdwärmepumpen mit Flächenkollektoren an. Kombinationen mit Photovoltaikanlagen ermöglichen maximale Autarkie. Eventuell kommen auch Brauchwasser-Wärmepumpen als Ergänzung infrage.
Mehrfamilienhäuser in Heessen und Herringen
Für Mehrfamilienhäuser in Heessen oder Herringen sind zentrale Wärmepumpen für das gesamte Gebäude oft wirtschaftlicher. Prüfe den Anschluss an vorhandene oder geplante Fernwärmenetze. Die Förderung gilt pro Wohneinheit, bei 4 Wohnungen also bis zu 84.000 Euro.
Energetische Sanierung: Mehr als nur die Heizung
Eine neue Heizung arbeitet am effizientesten in einem gut gedämmten Gebäude. Kombiniere den Heizungstausch idealerweise mit weiteren Maßnahmen. Eine Dachdämmung spart 15 bis 25 Prozent Energie, eine Fassadendämmung 20 bis 30 Prozent. Neue Fenster bringen 10 bis 15 Prozent Einsparung, eine Kellerdeckendämmung 5 bis 10 Prozent.
Auch für diese Maßnahmen gibt es KfW-Förderung. Ein zertifizierter Energieberater kann einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen. Auch dessen Erstellung wird gefördert.
Praktische Tipps für den Heizungstausch in Hamm
Den richtigen Fachbetrieb finden
Hole mindestens drei Angebote ein. Achte auf Zertifizierungen, zum Beispiel für Wärmepumpen. Frage nach Referenzobjekten in Hamm. Kläre Garantieleistungen und Wartungsverträge. Prüfe, ob der Betrieb bei der KfW-Förderung unterstützt.
Zeitplanung beachten
Die Planungsphase dauert 2 bis 4 Wochen, die Lieferzeit je nach System 4 bis 12 Wochen. Der Einbau nimmt 3 bis 7 Tage in Anspruch, Inbetriebnahme und Einweisung einen Tag.
Plane den Austausch idealerweise für die Sommermonate, wenn die alte Heizung nicht benötigt wird.
Laufende Kosten kalkulieren
Vergleiche nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Betriebskosten.
Beispiel Einfamilienhaus (150 m², Wärmebedarf 20.000 kWh/Jahr)
Eine alte Gasheizung kostet etwa 2.400 Euro pro Jahr (bei 12 Ct/kWh). Eine neue Gasbrennwertheizung liegt bei etwa 1.800 Euro pro Jahr. Eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 kostet etwa 1.600 Euro pro Jahr (bei 28 Ct/kWh Strom). Mit PV-Anlage sinken die Kosten auf etwa 1.000 Euro pro Jahr.
Stromtarif optimieren
Für Wärmepumpen gibt es spezielle Stromtarife, die günstiger sind als normale Haushaltstarife. Prüfe die Angebote der Stadtwerke Hamm und anderer Anbieter.
Häufige Fehler vermeiden
Achte auf korrekte Dimensionierung: Die Heizlast muss richtig berechnet werden. Ignoriere fehlende Dämmung nicht, denn in schlecht gedämmten Gebäuden arbeiten Wärmepumpen ineffizient. Passe die Heizkörper an: Alte Heizkörper sind oft für höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt. Stelle den Förderantrag rechtzeitig, denn ohne Förderzusage vor Auftragsvergabe gibt es kein Geld. Vernachlässige den Schallschutz nicht: Die Außenaufstellung von Luft-Wärmepumpen kann Nachbarn stören.
Rechtliche Aspekte und Genehmigungen
Baugenehmigung
Für den reinen Heizungstausch ist normalerweise keine Baugenehmigung erforderlich. Ausnahmen gibt es bei der Außenaufstellung von Wärmepumpen, die eine Genehmigung erfordern kann. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Abstimmung nötig. Erdwärmebohrungen benötigen eine wasserrechtliche Erlaubnis.
Nachbarschaftsrecht
Luft-Wärmepumpen erzeugen Geräusche. Beachte die Abstandsregeln zur Grundstücksgrenze (meist mindestens 3 Meter). Die TA Lärm legt Grenzwerte für Wohn- und Mischgebiete fest. Schallschutzmaßnahmen wie Schallschutzhauben oder -wände können helfen.
Mietrecht
Vermieter können die Kosten für eine neue Heizung über die Modernisierungsumlage auf die Miete umlegen. Maximal 8 Prozent der Modernisierungskosten pro Jahr sind zulässig, abzüglich eingesparter Instandhaltungskosten und erhaltener Förderung. Mieter müssen drei Monate vorher informiert werden.
Ausblick: Wie geht es nach 2028 weiter?
Auch nach 2028 wird der Heizungstausch weitergehen. Ab 2029 steigen die Anteile erneuerbarer Energien stufenweise: mindestens 15 Prozent Bio-Brennstoffe bei fossilen Heizungen. Ab 2035 sind mindestens 30 Prozent vorgeschrieben, ab 2040 mindestens 60 Prozent. Ab 2045 gilt Klimaneutralität, dann sind keine fossilen Brennstoffe mehr erlaubt.
Wer jetzt auf eine rein erneuerbare Lösung setzt, ist zukunftssicher aufgestellt und muss sich keine Gedanken über steigende CO₂-Preise oder Verfügbarkeit von Bio-Brennstoffen machen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Heizungstausch in Hamm
Muss ich meine funktionierende Gasheizung sofort austauschen?
Nein. Funktionierende Heizungen darfst du weiterbetreiben. Erst wenn die kommunale Wärmeplanung vorliegt (spätestens 30.06.2026) und zwei Jahre vergangen sind (also ab 30.06.2028), müssen neue Heizungen zu 65 Prozent erneuerbar sein. Deine bestehende Heizung darf aber auch danach weiterlaufen.
Was passiert, wenn meine Heizung vorher kaputtgeht?
Bei einem irreparablen Defekt gibt es Übergangsfristen: Du hast bis zu 13 Jahre Zeit (5 Jahre für Übergangsheizung plus 8 Jahre für endgültige Lösung), um auf erneuerbare Energien umzustellen. In dieser Zeit kannst du auch eine gebrauchte konventionelle Heizung einbauen.
Funktionieren Wärmepumpen auch im Altbau?
Ja, aber die Effizienz hängt vom Dämmstandard und den Heizkörpern ab. Moderne Wärmepumpen können auch mit höheren Vorlauftemperaturen arbeiten. Eine Energieberatung zeigt, ob deine Immobilie geeignet ist oder welche Anpassungen nötig sind.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Moderne Luft-Wärmepumpen erzeugen etwa 35 bis 50 Dezibel in 3 Metern Abstand, vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Bei richtiger Planung und Aufstellung sind sie für Nachbarn kaum wahrnehmbar. Erdwärmepumpen sind praktisch geräuschlos.
Lohnt sich der Heizungstausch finanziell?
Bei den aktuellen Fördersätzen amortisiert sich eine Wärmepumpe in 10 bis 15 Jahren. Durch sinkende Betriebskosten und steigende Preise für Gas und Öl verkürzt sich die Amortisationszeit. Zudem steigert eine moderne Heizung den Immobilienwert.
Kann ich die Förderung auch für eine Mietwohnung bekommen?
Ja, Vermieter können die Förderung beantragen. Die erhaltene Förderung muss allerdings bei der Modernisierungsumlage von den umlagefähigen Kosten abgezogen werden.
Brauche ich einen Energieberater?
Ein Energieberater ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber dringend empfohlen. Er erstellt eine fundierte Heizlastberechnung, prüft die Eignung verschiedener Systeme und unterstützt bei der Förderantragstellung. Die Kosten für die Energieberatung werden ebenfalls gefördert (bis zu 80 Prozent).
Welche Heizung ist für mein Haus in Hamm am besten?
Das hängt von vielen Faktoren ab: Gebäudealter, Dämmstandard, Grundstücksgröße, Anschlussmöglichkeiten an Fernwärme oder Gas. Für die meisten Einfamilienhäuser in Hamm ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die wirtschaftlichste Lösung. Bei großen Grundstücken kann eine Erdwärmepumpe noch effizienter sein.
Muss ich nach dem Heizungstausch mit höheren Stromkosten rechnen?
Wärmepumpen nutzen Strom, sind aber sehr effizient: Aus 1 kWh Strom werden 3 bis 5 kWh Wärme. In gut gedämmten Gebäuden sind die Gesamtenergiekosten meist niedriger als mit Gas oder Öl. Mit einer Photovoltaikanlage kannst du die Stromkosten zusätzlich senken.
Gibt es die Förderung auch für Hybridheizungen?
Ja, auch Hybridheizungen (zum Beispiel Gas-Wärmepumpe-Kombination) werden gefördert, wenn der erneuerbare Anteil mindestens 65 Prozent beträgt. Die Förderung ist allerdings niedriger als bei rein erneuerbaren Systemen.
Wie finde ich heraus, ob Fernwärme für mein Grundstück geplant ist?
Die kommunale Wärmeplanung der Stadt Hamm wird bis 30. Juni 2026 veröffentlicht. Du kannst dich vorab bei den Stadtwerken Hamm informieren, ob für dein Gebiet ein Fernwärmeausbau geplant ist. Auch das Amt für Stadtplanung kann Auskunft geben.
Was ist mit Wasserstoff-Heizungen?
Wasserstoff-fähige Gasheizungen sind technisch möglich, aber die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff ist unsicher und teuer. Experten raten derzeit eher zu Wärmepumpen, da diese bereits verfügbar, erprobt und wirtschaftlich sind.